CPT

CPT Header

Die Arbeit der CPT (Cellex Patient Treatment) fokussiert sich auf die Entwicklung (Forschung) und Anwendung (ECTU) neuartiger Therapiekonzepte. Der forschungsstarke Standort im Bioinnoavtionszentrum in Dresden beschäftigt sich mit der Entwicklung individualisierten Zelltherapien zur Behandlung von schwerwiegenden Erkrankungen, beispielweise Krebs. Hierzu werden aktuelle Ergebnisse der Grundlagenforschung aufgegriffen und zu anwendbaren Therapien weiterentwickelt.

Für die erstmalige Prüfung dieser  neuen Therapieverfahren werden klinische Studien, sogenannte  Early Clinical Trials  durchgeführt. Diese frühen Studien finden in modernen klinischen Behandlungszentren, unseren ECTU in Dresden und Köln statt. Hier können die teilnehmenden Patienten von neuartigen Therapien profitieren. Die Sicherheit der Patienten und Dokumentation der Ergebnisse stehen hier im Vordergrund. 

We research to cure

Derzeit entwickelt die CPT in enger Zusammenarbeit mit der GEMoaB Monoclonals GmbH Immunzellpräparate zur Krebstherapie.

Hierzu wird körpereigenen Immunzellen die Eigenschaft verliehen,  definierte Oberflächeneiweiße (Antigene) auf Krebszellen zu erkennen und diese spezifisch zu eliminieren. Die sogenannten T-Zellen werden außerhalb des Körpers mit einem universellen chimären Antigenrezeptor (UniCAR) modifiziert. Die veränderten Zellen enthalten nun ein Bindemodul „UniCAR“  und werden dem Patienten zurückgegeben.

Damit die T-Zellen die malignen Körperzellen bekämpfen können, werden dem Patienten im zweiten Schritt Eiweißmoleküle (Zielmoleküle) infundiert. Diese Zielmoleküle binden spezifisch an die UniCARs und aktivieren so ihre Kraft. Zudem stellen sie die Erkennungssequenz für die modifizierten T-Zellen dar: Die Krebszellen werden nun von den T-Zellen erkannt und gezielt eliminiert.

Nach erfolgreicher Behandlung verbleiben die modifizierten T-Zellen mitsamt der UniCARs im Körper und verfallen in einen Ruhezustand. Die UniCARs können jederzeit wieder aktiviert werden, sei es bei einem Rückfall oder mit alternativen Zielmolekülen auch zur Bekämpfung von anderen Krankheiten.