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Entnahme (Cellex)

Blutstammzellen befinden sich vor allem in den großen flachen Knochen und kommen somit in hoher Anzahl hauptsächlich im Beckenkamm, daneben aber auch im Schultergürtel, dem Brustbein, den Oberarmen, den Oberschenkelknochen und zum Teil auch im Schädelknochen vor.

Prinzipiell können Stammzellen auf zwei Arten entnommen werden: Entweder operativ aus dem Beckenkamm (Knochenmarkentnahme) oder ambulant in einem einer Blutwäsche vergleichbaren Verfahren (Periphere Stammzellentname) .

Die Entscheidung, ob periphere Stammzellen oder Knochenmark für die Transplantation benötigt werden, hängt von mehreren Faktoren ab. In vielen Fällen sind beide Entnahmeverfahren denkbar. Es gibt aber bestimmte Erkrankungen, bei denen die eine oder andere Stammzellquelle von klinischem Vorteil für den Patienten ist. Selbstverständlich bestimmen auch körperliche Voraussetzungen des Spenders die Art der Stammzellentnahme. In jedem Fall werden im Rahmen der Voruntersuchungen die jeweiligen Konstellationen besprochen, wobei natürlich die Wünsche der Spender oberste Präferenz haben.

Außerdem gibt es noch die unstimulierte Leukapherese bzw. DLI, die beispielsweise bei einem drohenden Rückfall der Erkrankung als Zweitspende vom Transplantationszentrum für den Patienten angefordert werden kann.

In diesem Film erhalten Sie einige Informationen zum Verlauf der Stammzellspende.